Handeln und Sein Workshop für Betreuende
Praxis Praxis
Zu Beginn werden viele Postkarten mit den verschiedensten Eindrücken ausgelegt Jede/r sucht eine Postkarte ausaus, wir setzen uns und gehen durch die Runde mit der Aufforderung, den Namen zu nennen und die Erwartung oder die Haltung zu formulieren, mit der wir in diese Fortbildung hineingegangen sind 1. Dann vorstellen des folgenden Modells:   Handelndes Ich: was wir tun in der Welt: Rolle, Arbeit, getrennt sein von anderen Seins-Ich: Was wir sind in der Welt, wie tun wir was wir tun, der Teil in uns, der Wissen hat bezüglich etwas, was jenseits von Abgetrenntheit liegt 2. Annäherung an das Handelnde Selbst in Relation zu unserer Arbeit (Schreibmeditation): Wie fühle ich mich in meinem Verhältnis zu meinem Arbeits-/handelnden Selbst? Wo hilft mir das Handelnde Selbst, wofür ist es Grundlage meines Betreuens? Was ist meine Stärke und Leidenschaften in diesem Arbeits-/handelnden Selbst? Wo sind mit Grenzen gesetzt? Was frustriert mich an diesem Arbeits- /handelndem Selbst? Aufteilen in Kleingruppen, die sich in der Runde austauschen 3. Postkarte aussuchen, die in irgend einer Form die Heilerin, den Heiler in einem anspricht und einfach vor sich liegen lassen. Atemfokusierung, Augen schliessen und bitte eine Person visualisieren, die für einen wirklich eine Heilerin, ein Heiler darstellt. Das kann eine lebende Person sein oder eine verstorbene. Fragen: Was macht diese Person zu einer Heilerin? Wie drückt sich ihr Heilen aus? Konkretisiere einige Qualitäten, die diese Person als Heilerin verkörperlicht, lebt. (Bitte die Augen öffnen und dann auf einem Tageslichtprojektor Eigenschaften sammeln, die von den Teilnehmer/innen vorgetragen werden.) 4. Erneutes Augen schliessen mit der Frage: Wann bin ich für andere eine Heilerin, ein Heiler Wie findest Du selbst die Quelle Deiner inneren Weisheit? 5. Im Bezugnahme zu der ausgesuchten Karte folgende Schreibmeditation: Warum habe ich diese Postkarte gewählt, die mich als Heilerin ausdrückt? Was hat mich besonders an diesem Bild angesprochen? Was sehe ich? (Austausch in Kleingruppe) 6. Abschliessende Betrachtung: Erinnerung an eine Situation, in der das Arbeits-Selbst und die innere Heilerin zusammentrafen. (Schreibmeditation): Was war meine Rolle in diesem Prozess? Wie fühlte ich mich darin? Wie kam mein Innerer Heiler, meine innere Heilerin in dieses Treffen Was war die Rolle der anderen Person in diesem Treffen Warum empfinde ich diese Situation als heilendes Zusammentreffen? (Punkte zu diesen Fragen auf dem Tageslichtprojektor sammeln) 7. Abschliessende Meditation und Würdigung: Woran habe ich mich bei diesem Treffen erinnert? Wie lebe ich diese Seiten in meinem Alltag? Wie möchte ich diese Qualität in mir mit meinen Patienten teilen? Kann ich mir ein paar kleine Schritte vorstellen, die mir dabei helfen, diese Weisheit in mir mehr zu leben? Der wichtigste Moment in meinem Leben ist der gegenwärtige. Der wichtigste Mensch, ist der, der mir in diesem Moment gegenübersteht. Und die wichtigste Tat ist immer die Liebe.
Handelnde   Ich   (Arbeiter/in)   Seins - Ich   (Heiler/in)
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