Praxis Praxis
Die Fähigkeiten eines Heilers ist ihr/sein gesamtes Wesen in die Situation einzubringen. Versuche mal auf einem Stück Papier Stichpunkte zu sammeln, die du einer Heilerin zuschreibst (zum Beispiel: offenes Wesen, Fähigkeit des tiefen Zuhörens, Intimität, Verspieltheit, Humor, Gleichmut, Intuition usw.). Interessanter Weise sind dies meist Dinge, die gewöhnlich und doch sehr außergewöhnlich sind. Wenn wir uns eines Menschen besinnen, den wir als Heiler in unserem Leben erfahren haben, dann ist dies aller Wahrscheinlichkeit nach ein ganz normaler Mensch mit Schwächen und Stärken. Wenn wir aber über DEN Heiler sprechen oder nachdenken, dann verbinden wir das oft mit übernatürliche Fähigkeiten. Diese komische Idee verhindert dann das Vertrauen darin, dass wir a) heil sind und b) für andere eine Heiler/innen sein können. Um präzise zu sein und um Euch zu helfen, was wir für Ideen mit dem Begriff Heiler verbinden, möchte ich ein wenig auf Susannes Name geändert Auseinandersetzung mit dem Krebs eingehen. Sie war eine sehr gute Freundin von mir, die ich durch ihre Krebskrankheit begleiten durfte. Susanne reiste in der ganzen Welt herum, um einen Heiler zu finden. Sie war in Brasilien bei einem nicht-invasiven Chirurgen, in Mexiko für Hitzebehandlungen und diätetischen Umstellungen, sie ging zu einer Heilerin auf Mallorca, um mit Visualisationen und emotionalen Methoden zu experimentieren. Ich weiss nicht, ob sie mich als Heilerin betrachtete (ich versprach ihr niemals sie zu kurieren), sicherlich nannte sie ihren Onkologen keinen Heiler. Wieder die Frage: welche Geschichten und Konzepte verbindet ihr mit dem Begriff Heiler und wie verschiebt sich dieser Begriff, wenn eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird? Wenn wir an unserer Idee, was ein Heiler ist hängen und sie idealisieren, werden wir womöglich niemals einem begegnen und das nicht, weil die Heiler nicht da sind, sondern weil wir sie nicht erkennen. Wir erkennen sie nicht im Außen und entwickeln schon gar nicht das Vertrauen, dass wir eine sind. Ich versuche zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Übung vorzustellen, die uns hilft, wieder in Kontakt mit der Heilerin in uns zu kommen. Dann ist es mir noch ein Anliegen auf eine zeitgenössische Problematik einzugehen. Es ist sehr wichtig, die Kunst der Unterscheidung zu lernen, so dass wir auch differenzieren können, was körperlicher Schmerz und was mentales und emotionales Leiden ist. Das Problem der westlichen Schulmedizin ist, dass wir denken, der körperliche Schmerz ist der wirkliche Schmerz und der geistige und emotionale Schmerz ist etwas, was wir nur obendrauf setzen und uns geistig zusammenreimen. Dies ist ein extremer Standpunkt, mit dem sich unsere Patienten auseinandersetzen müssen. Zwischenzeitlich erkennen wir wenigstens an, dass emotionale und geistige Einflüsse unser körperliches Wohlbefinden und Kranksein beeinflussen. Dies wiederum kann zum anderen Extrem führen, einer Falle, die im Moment gerade modern ist. Patienten hören nun: „wenn Du deinen Geist heilst, wird dein Körper gesund“. Dies bedeutet eine riesige Verantwortung und Bürde für den Patienten. Diese Haltung ist einer der Gründe warum so viele Patienten mit einer Krebsdiagnose den Eindruck haben, dass die versagt oder etwas unterlassen haben, das in ihrer Macht lag. Oder sie finden sich unter Druck der Gesellschaft und der Familie mehr „richtigen“ spirituellen Kraftaufwand zu verwenden, so dass ihre Körperliche Heilung eine Chance hat. Wie wir daraus erkennen können, mag jegliche fixe Idee, die wir über die gegenseitige Abhängigkeit von Körper und Geist haben, wahr sein oder auch nicht. Für uns ist es IMMER ein individueller Fall und Schicksal worüber wir reden. Wenn wir uns nicht jeder Patientin individuell annähern und uns ihr mit einer Haltung des Nicht-Wissens und unverurteilender Akzeptanz annehmen, werden wir insofern zusätzliches Leiden verursachen, weil wir uns nicht der Urasche der Scherzen und des Leidens zuwenden. Sich dem Leben auf diese Art zuzuwenden ist Mitgefühl. Neueste Erkenntnisse der Gehirn und Rezeptor Forschung bezeugen mehr als ein duales System von Körper und Geist, nämlich das jeglicher emotionaler Ausdruck sich körperlich im Hormonhaushalt, der Immunsystem, neurologischen und elektrischen Prozessen spiegelt und vise versa. Körper, Geist und die spirituelle Ebene sind eine Einheit per se, nicht eine Zusammensetzung von Einzelteilen, die sich als unser Leben in unserem Körper vereinen – und in unserer Selbstverurteilung oft im Krieg miteinander liegen. Auf einer gewissen Ebene ist es auch nicht wichtig , ob der Körper oder der Geist im Prozess einer Krankheit dominant sind. Stimmig ist, dass sie eine Einheit sind und vollständig in ihren Prozessen wechselseitig abhängig. Die Behandlung ist unterschiedlich, so wie auch die Behandlung von Rückenschmerzen sich von der Behandlung eines Blinddarms unterscheidet. Damit sind wir wieder zurück zum Thema Heilen, welches das ganze System der Persönlichkeit und der Person einbezieht, nicht nur einen Teil. Es ist von grosser Wichtigkeit, dass wir mehr über uns selbst lernen und darüber, worunter wir leiden, so dass wir auch lernen, es vom Leiden des Patienten unterscheiden zu können und es nicht projizieren. Wenn wir dann das Leiden des Patienten erkennen und der Patient offen und bedürftig ist, kannst du die eine oder andere Methode anbieten. Diese können aus dem Bereich Gebete, Meditation, Medikamente, Gesprächsmethoden, Erklärungen oder einer anderen spirituellen Praxis kommen. Zum Bespiel: als Susanne mir in einem Brief die Diagnose ihrer Metastasen mitteilte, lud ich sie auf ein spirituelles Wochenende in die amerikanische Wüste ein. Dort offerierte ich ihr die sogenannte Methode „den Dämonen füttern“, einer tibetischen Methode die sich mit Bedrohungen aller Arten beschäftigt. Ich wusste, dass Susanne etwas brauchte, was sie „etwas tun“ konnte, denn das war es, wie sie mit Problemen in ihrem Leben umging. „Den Dämonen füttern“ ist eine Art Geistes-Aktivität, entgegen einer puren Achtsamkeitsmeditation und besitzt Elemente der Gestalttherapie. Auch beobachtete ich, dass die Kommunikation zwischen Susanne und Michael komplett gestört war. Sie war geleitet von Angst, wie wir es typischerweise bei Familien finden, die mit lebensbedrohlichen Krankheiten konfrontiert sind. Alle Involvierten sind übermäßig verängstigt ab jeglichen Symptomen, während die Kranke niemanden verängstigen möchte, empfindet der Angehörige, es wird etwas vor ihm geheimgehalten und fängt an, die Kranke zu kontrollieren. Das ist der Beginn einer destruktiven und angsteinflössenden Situation, die zu innerer Abspaltung und Misstrauen führt. Susanne und Michael bot ich deshalb ein Council am Lagerfeuer in der Wüste an, welches ich durch gezielte Fragen leitete und welches beiden tiefe Einsicht in die gegenseitigen Gefühle eröffnete. Für den Rest von Susannes Leben, trafen sich die Beiden täglich für Kurz-Coucils, um miteinander verbunden zu bleiben. In den folgenden Monaten bis zu ihrem Tod führten wir wöchentliche Gespräche per skype. Ich sprach oft mit ihr über den Dämon des Erfolgsdrucks, den sie innerlich und äußerlich spürte  und über den Unterschied zwischen Heilen und Kurieren. Sie konnte es lange nicht hören und es war eine persönliche Praxis für mich, meine Hilflosigkeit diesbezüglich zu akzeptieren. Ich führte auch ein klares Gespräch mit Michael über den Umstand, dass er seine Angst sie zu verlieren auf Susanne projizierte und er deshalb unbewusst zusätzlichen Druck auf sie ausübte. Ich ermutigte ihn, sich seine eigenen Gefühle anzusehen, so dass er Susanne von seinem „Zeug“ befreien konnte. Er sah es sofort und weinte an ihrem Bett und bat sie um Verzeihung; ein Akt tiefer Wiedervereinigung für beide. Einmal jährlich Retreats zu besuchen ist eine gute Sache, um Austausch zu finden und um herauszufinden, welche Methodik einen inspiriert und welche für einen selbst funktioniert. Es hilft auch, Bücher zum Thema zu lesen, aber es ersetzt nicht die regelmäßige Praxis, den Austausch mit anderen und den persönlichen Austausch mit Menschen, die mehr Erfahrung haben und lehren. Der Mensch lernt am einfachsten und eindrücklichsten durch persönliche Inspiration und Kommunikation. Wenn die Lehrerin oder der Lehrer dich nicht inspiriert oder die Methode für dich nicht funktioniert, wirst du sie nicht anwenden, weder für dich noch für andere. Doch dies sollte dich nicht entmutigen. Im Buddhismus sagen wir, es gibt 84 000 Dharma Tore und es wird sich sicher für dich auch eines finden. Erst mal ganz locker bleiben und dich nicht noch zusätzlichen unter Druck setzen. Wer sucht, der findet. Eine ganzheitliche Betreuung uns selbst und unseren Patienten anzubieten ist eine der intelligentesten und befriedigensten Dingen im Leben eines Menschen, die ich kenne. Ich ermutige und beglückwünsche dich vom Grunde meines Herzens, den Mut gehabt zu haben, dich für diesen Weg zu entscheiden oder in Betracht zu ziehen. Und ich bedanke mich dafür. Vortrag als Download: „Unheilbar krank“ Gibt es das?  Eine Betrachtung der Themen H ei
Unheilbar Krank???
Die Fähigkeiten eines Heilers ist ihr/sein gesamtes Wesen in die Situation einzubringen. Versuche mal auf einem Stück Papier Stichpunkte zu sammeln, die du einer Heilerin zuschreibst (zum Beispiel: offenes Wesen, Fähigkeit des tiefen Zuhörens, Intimität, Verspieltheit, Humor, Gleichmut, Intuition usw.). Interessanter Weise sind dies meist Dinge, die gewöhnlich und doch sehr außergewöhnlich sind. Wenn wir uns eines Menschen besinnen, den wir als Heiler in unserem Leben erfahren haben, dann ist dies aller Wahrscheinlichkeit nach ein ganz normaler Mensch mit Schwächen und Stärken. Wenn wir aber über DEN Heiler sprechen oder nachdenken, dann verbinden wir das oft mit übernatürliche Fähigkeiten. Diese komische Idee verhindert dann das Vertrauen darin, dass wir a) heil sind und b) für andere eine Heiler/innen sein können. Um präzise zu sein und um Euch zu helfen, was wir für Ideen mit dem Begriff Heiler verbinden, möchte ich ein wenig auf Susannes Name geändert Auseinandersetzung mit dem Krebs eingehen. Sie war eine sehr gute Freundin von mir, die ich durch ihre Krebskrankheit begleiten durfte. Susanne reiste in der ganzen Welt herum, um einen Heiler zu finden. Sie war in Brasilien bei einem nicht-invasiven Chirurgen, in Mexiko für Hitzebehandlungen und diätetischen Umstellungen, sie ging zu einer Heilerin auf Mallorca, um mit Visualisationen und emotionalen Methoden zu experimentieren. Ich weiss nicht, ob sie mich als Heilerin betrachtete (ich versprach ihr niemals sie zu kurieren), sicherlich nannte sie ihren Onkologen keinen Heiler. Wieder die Frage: welche Geschichten und Konzepte verbindet ihr mit dem Begriff Heiler und wie verschiebt sich dieser Begriff, wenn eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird? Wenn wir an unserer Idee, was ein Heiler ist hängen und sie idealisieren, werden wir womöglich niemals einem begegnen und das nicht, weil die Heiler nicht da sind, sondern weil wir sie nicht erkennen. Wir erkennen sie nicht im Außen und entwickeln schon gar nicht das Vertrauen, dass wir eine sind. Ich versuche zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Übung vorzustellen, die uns hilft, wieder in Kontakt mit der Heilerin in uns zu kommen. Dann ist es mir noch ein Anliegen auf eine zeitgenössische Problematik einzugehen. Es ist sehr wichtig, die Kunst der Unterscheidung zu lernen, so dass wir auch differenzieren können, was körperlicher Schmerz und was mentales und emotionales Leiden ist. Das Problem der westlichen Schulmedizin ist, dass wir denken, der körperliche Schmerz ist der wirkliche Schmerz und der geistige und emotionale Schmerz ist etwas, was wir nur obendrauf setzen und uns geistig zusammenreimen. Dies ist ein extremer Standpunkt, mit dem sich unsere Patienten auseinandersetzen müssen. Zwischenzeitlich erkennen wir wenigstens an, dass emotionale und geistige Einflüsse unser körperliches Wohlbefinden und Kranksein beeinflussen. Dies wiederum kann zum anderen Extrem führen, einer Falle, die im Moment gerade modern ist. Patienten hören nun: „wenn Du deinen Geist heilst, wird dein Körper gesund“. Dies bedeutet eine riesige Verantwortung und Bürde für den Patienten. Diese Haltung ist einer der Gründe warum so viele Patienten mit einer Krebsdiagnose den Eindruck haben, dass die versagt oder etwas unterlassen haben, das in ihrer Macht lag. Oder sie finden sich unter Druck der Gesellschaft und der Familie mehr „richtigen“ spirituellen Kraftaufwand zu verwenden, so dass ihre Körperliche Heilung eine Chance hat. Wie wir daraus erkennen können, mag jegliche fixe Idee, die wir über die gegenseitige Abhängigkeit von Körper und Geist haben, wahr sein oder auch nicht. Für uns ist es IMMER ein individueller Fall und Schicksal worüber wir reden. Wenn wir uns nicht jeder Patientin individuell annähern und uns ihr mit einer Haltung des Nicht-Wissens und unverurteilender Akzeptanz annehmen, werden wir insofern zusätzliches Leiden verursachen, weil wir uns nicht der Urasche der Scherzen und des Leidens zuwenden. Sich dem Leben auf diese Art zuzuwenden ist Mitgefühl. Neueste Erkenntnisse der Gehirn und Rezeptor Forschung bezeugen mehr als ein duales System von Körper und Geist, nämlich das jeglicher emotionaler Ausdruck sich körperlich im Hormonhaushalt, der Immunsystem, neurologischen und elektrischen Prozessen spiegelt und vise versa. Körper, Geist und die spirituelle Ebene sind eine Einheit per se, nicht eine Zusammensetzung von Einzelteilen, die sich als unser Leben in unserem Körper vereinen – und in unserer Selbstverurteilung oft im Krieg miteinander liegen. Auf einer gewissen Ebene ist es auch nicht wichtig , ob der Körper oder der Geist im Prozess einer Krankheit dominant sind. Stimmig ist, dass sie eine Einheit sind und vollständig in ihren Prozessen wechselseitig abhängig. Die Behandlung ist unterschiedlich, so wie auch die Behandlung von Rückenschmerzen sich von der Behandlung eines Blinddarms unterscheidet. Damit sind wir wieder zurück zum Thema Heilen, welches das ganze System der Persönlichkeit und der Person einbezieht, nicht nur einen Teil. Es ist von grosser Wichtigkeit, dass wir mehr über uns selbst lernen und darüber, worunter wir leiden, so dass wir auch lernen, es vom Leiden des Patienten unterscheiden zu können und es nicht projizieren. Wenn wir dann das Leiden des Patienten erkennen und der Patient offen und bedürftig ist, kannst du die eine oder andere Methode anbieten. Diese können aus dem Bereich Gebete, Meditation, Medikamente, Gesprächsmethoden, Erklärungen oder einer anderen spirituellen Praxis kommen. Zum Bespiel: als Susanne mir in einem Brief die Diagnose ihrer Metastasen mitteilte, lud ich sie auf ein spirituelles Wochenende in die amerikanische Wüste ein. Dort offerierte ich ihr die sogenannte Methode „den Dämonen füttern“, einer tibetischen Methode die sich mit Bedrohungen aller Arten beschäftigt. Ich wusste, dass Susanne etwas brauchte, was sie „etwas tun“ konnte, denn das war es, wie sie mit Problemen in ihrem Leben umging. „Den Dämonen füttern“ ist eine Art Geistes-Aktivität, entgegen einer puren Achtsamkeitsmeditation und besitzt Elemente der Gestalttherapie. Auch beobachtete ich, dass die Kommunikation zwischen Susanne und Michael komplett gestört war. Sie war geleitet von Angst, wie wir es typischerweise bei Familien finden, die mit lebensbedrohlichen Krankheiten konfrontiert sind. Alle Involvierten sind übermäßig verängstigt ab jeglichen Symptomen, während die Kranke niemanden verängstigen möchte, empfindet der Angehörige, es wird etwas vor ihm geheimgehalten und fängt an, die Kranke zu kontrollieren. Das ist der Beginn einer destruktiven und angsteinflössenden Situation, die zu innerer Abspaltung und Misstrauen führt. Susanne und Michael bot ich deshalb ein Council am Lagerfeuer in der Wüste an, welches ich durch gezielte Fragen leitete und welches beiden tiefe Einsicht in die gegenseitigen Gefühle eröffnete. Für den Rest von Susannes Leben, trafen sich die Beiden täglich für Kurz-Coucils, um miteinander verbunden zu bleiben. In den folgenden Monaten bis zu ihrem Tod führten wir wöchentliche Gespräche per skype. Ich sprach oft mit ihr über den Dämon des Erfolgsdrucks, den sie innerlich und äußerlich spürte  und über den Unterschied zwischen Heilen und Kurieren. Sie konnte es lange nicht hören und es war eine persönliche Praxis für mich, meine Hilflosigkeit diesbezüglich zu akzeptieren. Ich führte auch ein klares Gespräch mit Michael über den Umstand, dass er seine Angst sie zu verlieren auf Susanne projizierte und er deshalb unbewusst zusätzlichen Druck auf sie ausübte. Ich ermutigte ihn, sich seine eigenen Gefühle anzusehen, so dass er Susanne von seinem „Zeug“ befreien konnte. Er sah es sofort und weinte an ihrem Bett und bat sie um Verzeihung; ein Akt tiefer Wiedervereinigung für beide. Einmal jährlich Retreats zu besuchen ist eine gute Sache, um Austausch zu finden und um herauszufinden, welche Methodik einen inspiriert und welche für einen selbst funktioniert. Es hilft auch, Bücher zum Thema zu lesen, aber es ersetzt nicht die regelmäßige Praxis, den Austausch mit anderen und den persönlichen Austausch mit Menschen, die mehr Erfahrung haben und lehren. Der Mensch lernt am einfachsten und eindrücklichsten durch persönliche Inspiration und Kommunikation. Wenn die Lehrerin oder der Lehrer dich nicht inspiriert oder die Methode für dich nicht funktioniert, wirst du sie nicht anwenden, weder für dich noch für andere. Doch dies sollte dich nicht entmutigen. Im Buddhismus sagen wir, es gibt 84 000 Dharma Tore und es wird sich sicher für dich auch eines finden. Erst mal ganz locker bleiben und dich nicht noch zusätzlichen unter Druck setzen. Wer sucht, der findet. Eine ganzheitliche Betreuung uns selbst und unseren Patienten anzubieten ist eine der intelligentesten und befriedigensten Dingen im Leben eines Menschen, die ich kenne. Ich ermutige und beglückwünsche dich vom Grunde meines Herzens, den Mut gehabt zu haben, dich für diesen Weg zu entscheiden oder in Betracht zu ziehen. Und ich bedanke mich dafür. Vortrag als Download: „Unheilbar krank“ Gibt es das?  Eine Betrachtung der Themen Heilen-Kurieren und Leiden-Schmerzen (pdf)
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