Praxisüberblick im Brunnenhofzendo
Was im Brunnenhof geübt wird, ist Einsicht und Herzenschulung mit Methoden buddhistischer Belehrungen aller drei Traditionen. Die Pfeiler der Praxis sind Ethik, Sammlung und Weisheit. Der Brunnenhofzendo ist ein kleiner Meditationsraum in Evis, Wohnung. Nach Absprache findet die Möglichkeit zum gemeinsamen Üben an Sonntagen,, an Sesshins, an spirituellem Austausch und zu Andachten statt. Evis tägliche Übung besteht aus der im Zen gelehrten Sitzmeditation Zazen  gefolgt meist von einer Liturgie in die Rezitationen und Gesänge aller Traditionen einfließen. Während dieser Liturgie wird auch für die Verstorbenen und die Kranken gebetet. Sonntags folgt zwei Zazensitzungen die Liturgie „Tor des Süssen Nektars“ und Oryoki-Essen. In der ersten Zazen-Periode wird der Genjokoan gelesen. Seit mehreren Jahren übe ich mit den Paramitas, den Haltungen der Bodhisattvas. Diese sind: Großzügigkeit, Ethik, Geduld, Ausdauer, Sammlung und Weisheit. Ich fokussiere jeden Monat auf eine bestimmte mit Hilfe von Slogans. An Samstage rezitiere ich gewöhnlich meine Gelübde in der ersten Sitzung des Tages laut. In unregelmäßigen Abständen, aber vor allem im Monat der Haltung der Ethik, halte ich ein Wertschätzungs- und Reueritual zu den ethischen Gelübden ab, die ich nahm. Eine beliebte Praxis im Brunnenhof kommt aus der Tara Libre Sangha und ist das Singen.  Für Texte und Audios überkonfessioneller Lieder und Mantras. Als kommunikative Methoden benutze ich für Dialoge gerne das WorldCafé  (Website leider auf Englisch). Die Kreisgesprächsmethode, wie sie in Ohaj entwickelt wurde, empfinde ich oft wie Zazen des Sprechens, hat viel mit Bezeugen zu tun und ist auch die Grundidee für einen Austausch zum Beispiel im TrauerCafé Zug. Für eine Zusammenfassung von Evi, hier klicken Wenn jemand Fragen hat oder Euch was interessiert, meldet Euch per Email.  Kontaktadresse findet ihr hier.
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